Wählen im Galopp: Auch das westfälische Pferdemuseum ist dabei und hat die Abstimmung bereits eröffnet. Schau bei deinem nächsten Besuch des Allwetterzoos mal rein! Hier liegen Fragebögen bereit, mit denen du wählen kannst, welches Exponat du in die Zukunft schicken möchtest.

Als Bestandteil des Allwetter Zoos ist das westfälische Pferdemuseum eine beliebte Anlaufstelle für Tierfreunde und -Interessierte. In einer besonderen räumlichen Konstellation zwischen Ausstellung, Manegenhalle und Pferdepark stellt es in seiner Dauerausstellung auf 1.000 qm Ausstellungsfläche die Natur- und Kulturgeschichte des Pferdes in Westfalen und noch mehr dar.

Das westfälische Pferdemuseum hat bereits eine Vorauswahl getroffen. Die 5 Exponate haben es in sich, sie sind ungewöhnlich, werfen Fragen auf und regen an:

1. Grubenpferd – Pferde wurden im Ruhrgebiet von 1853 bis 1965 zur Arbeit in den Schächten eingesetzt. Sie erleichterten den Transport von Kohlewagen, die zuvor von Bergleuten oder Kindern gezogen wurden.

2. Polydor – Der Hengst „Polydor“ spielte zu Lebzeiten wie auch hier im Museum eine besondere Rolle… allerdings nicht in sportlicher Hinsicht!

3. Einspänniger Paketwagen der Deutschen Reichspost 1920/30er Jahre – Bis in die 1930er Jahre erfolgte der Transport mit Pferdepostwagen. Nicht nur Post- und Paketsendungen wurden befördert, sondern auch Personen.

4. Modell des Urpferdchens – Das älteste „Urpferdchen“ lebte in den großen Wäldern Nordamerikas im Zeitalter des Eozän (vor ca. 55 bis 35 Millionen Jahren), deshalb auch Eohippus genannt.

5. Pferdegasmaske aus dem 2. Weltkrieg: Zum Schutz vor den chemischen Kampfstoffen, die im Ersten Weltkrieg entwickelt wurden, konstruierte man Gasmasken und Schutzkleidung auch für Pferde.

Im Museum kannst du mehr über diese Exponate und zur Geschichte der Beziehung von Mensch und Pferd in Westfalen erfahren. Neugierig geworden? Dann stimm jetzt ab – Die Zukunft braucht dich!