Heute waren wir mit den Studierenden der Klasse von Prof. Ulrich Blum (MSA) unterwegs. Die Studierenden setzen im Laufe des Projektes die Digitalisierung der Kulturgüter um, die in den Museen für die Zukunft ausgewählt werden. Um sich mit den einzelnen Museen und Ausstellungshäusern, ihrer Geschichte, ihren Ausstellungssituationen und natürlich den Kulturgütern vertraut zu machen, besuchen sie in mehreren Exkursionen die Häuser.

In der Villa ten Hompel in Münster begrüßte uns Peter Römer. In einem informativen und unterhaltsamen Rundgang vermittelte er die Hintergründe des Geschichtsortes, die inhaltliche Konzeption und thematische Schwerpunkte. Im Mittelpunkt standen die für die Apokalypse vorausgewählten Kulturgüter. Zum Schluss konnten die Studierenden hier ihre Stimme für das zu bewahrende Objekt abgeben – die Abstimmung in der Villa ten Hompel läuft bereits.

Anschließend ging es bei Sonnenschein zum Mühlenhof-Freilichtmuseum an den Aasee, nach Münsteraner Art mit dem Fahrrad. Hier konnten die Studierenden in einem Rundgang die historischen Bauwerke des Freilichtmuseums erleben. Gräftenhaus, Landschule, Backhaus, Räucherhaus und noch mehr Gebäude aus dem 16. bis 19. Jahrhundert vermittelten ein anschauliches Gefühl des Landlebens vergangener Zeiten.

Die zahlreichen Impressionen in den beiden Häusern konnten erste Diskussionen und Ideen für die digitalen Konzepte anstoßen. Wir sind gespannt!